{"id":30880,"date":"2017-01-18T08:56:20","date_gmt":"2017-01-18T07:56:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nonnonanni.it\/de\/consiglio-dai-nonni\/la-polenta-cibo-volta\/"},"modified":"2017-02-15T10:07:36","modified_gmt":"2017-02-15T09:07:36","slug":"die-polenta-ein-gericht-von-mals","status":"publish","type":"detto-dai-nonni","link":"https:\/\/www.nonnonanni.it\/de\/tipp-der-gro\u00dfeltern\/die-polenta-ein-gericht-von-mals\/","title":{"rendered":"Die Polenta: Ein Gericht von da-mals"},"content":{"rendered":"<p>Polenta ist eines der \u00e4ltesten Gerichte in der Geschichte und gilt als eine der ersten warmen Speisen. Bereits zu der Zeit der Sumerer und in Mesopotamien verwendet, war sie eine Zutat auf Basis von Hirse und Roggen. Die klassische Version liegt im Kochen des grobk\u00f6rnigen Getreides in kochendem Salzwasser. Anf\u00e4nglich wurde ein Brei aus gemahlenem und gekochtem Dinkel in Salzwasser zubereitet, der als \u201eArme-Leute-Essen\u201c galt. Heute ist sie ein hervorragendes kulinarisches Produkt, das sich mit Pilzen, schmackhaftem Fleisch oder Hartk\u00e4se kombinieren l\u00e4sst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Aber, wann ist die Polenta wirklich entstanden?<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Polenta ist ein Gericht mit antiken Wurzeln, das mit der kulturellen Identit\u00e4t unseres Landes verkn\u00fcpft ist.<\/p>\n<p>Als &#8222;pultem&#8220;, eine weiche Polenta aus gemahlenem und gekochtem Dinkel, geh\u00f6rte sie zu den Hauptnahrungsmitteln der K\u00fcche des alten Roms. Der Mais wurde nach der Entdeckung Amerikas in Europa eingef\u00fchrt und ist seitdem an die Stelle von Dinkel als Grundzutat f\u00fcr die Herstellung der Polenta getreten. Andere spekulieren, dass es den Mais, der in den L\u00e4ndern des Ostens angebaut wurde, in Europa schon seit einiger Zeit gab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sicher war in unserem Land das Friaul die erste Region, die das Getreide, um 1550 n. Chr., das von weit her kam, verwenden konnte. Mais wurde seiner Zeit \u201egranoturco\u201c genannt, weil damals alles, was aus anderen L\u00e4ndern kam im allgemeinen Sprachgebrauch &#8222;t\u00fcrkisch&#8220; genannt wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Stammte der f\u00fcr unsere Polenta verwendete Mais aus Amerika oder Persien?<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vor dem Jahr 1492 n. Chr. wurden in Venedig aus dem gelben Maismehl die <em>Zaleti<\/em>, eine rustikale und beliebte S\u00fc\u00dfspeise, hergestellt. Wo der Ursprung des ersten Maisart aber liegt vermag keiner mit Gewissheit zu sagen. Zweifellos waren es, dank des Handels mit dem Osten, die Kaufleute der Lagune von Venedig, die in den S\u00fcmpfen der Polesine und Friaul das gelbe Getreide einf\u00fchrten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Polenta, wie wir sie heute kennen. <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr eine lange Zeit war in unserem Land die Polenta das Grundnahrungsmittel der Bev\u00f6lkerung. Ihre Verwendung hat jedoch starke Wurzeln, vor allem im Norden Italiens, wie im Veneto, im Friaul, in der Lombardei und im Piemont. Die Polentamehl aus grobem Maisgrie\u00df, das mit Stein gemahlen wurde, wird langsam in kochendes Salzwasser in einem gro\u00dfen Topf gegeben und die schwere Masse wird unter st\u00e4ndigem R\u00fchren, bis zu einer Stunde lang gekocht. Einmal fertig gegart wurde sie auf einem runden Teller mit einem gro\u00dfen Handtuch bedeckt, um die W\u00e4rme zu halten, serviert. Die Bauern a\u00dfen sie zu jeder Mahlzeit, vom Fr\u00fchst\u00fcck bis zum Abendessen, in den besten Tagen mit K\u00e4se kombiniert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Heute wird dieses Lebensmittel auf verschiedene Weise serviert und je nach Gegend zusammen mit zahlreichen anderen Produkten zubereitet. <strong>Das traditionelle Rezept ist jedoch immer noch das gleiche:<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Zubereitung: 20 Minuten<\/em><\/p>\n<p><em>Kochzeit: 55 Minuten<\/em><\/p>\n<p><em>Kosten: Niedrig<\/em><\/p>\n<p><em>Schwierigkeitsgrad: Mittel<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Zutaten:<\/em><\/p>\n<p><em>2 l Wasser<\/em><\/p>\n<p><em>1 Essl<\/em><em>\u00f6<\/em><em>ffel grobes Salz<\/em><\/p>\n<p><em>Natives Oliven<\/em><em>\u00f6<\/em><em>l extra<\/em><\/p>\n<p><em>300 g Polentamehl pro Liter Wasser f<\/em><em>\u00fc<\/em><em>r eine feste Polenta<\/em><\/p>\n<p><em>250 g Polentamehl pro Liter Wasser f<\/em><em>\u00fc<\/em><em>r eine tendenziell weiche Polenta<\/em><\/p>\n<p><em>200 g Polentamehl pro Liter Wasser f<\/em><em>\u00fc<\/em><em>r eine sehr weiche Polenta<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Um eine traditionelle Polenta zu kochen sind zwei wesentliche Elemente unerl\u00e4sslich: Das Holzfeuer des Kamins und der klassische Kupferkessel, &#8222;Polentakessel&#8220; genannt. Heutzutage reichen aber auch ein Herd und ein Topf mit dreifachem Boden und Deckel.<\/p>\n<p>In einem Topf das Wasser und das grobe Salz zum Kochen bringen. Dann gibt man das ganze Polentamehl auf einmal hinzu und verr\u00fchrt die Mischung. Dabei ist darauf zu achten, dass sich keine Klumpen bilden. Wenn diese die gew\u00fcnschte Konsistenz hat, die Hitze reduzieren und den Deckel aufsetzen. Die Kochzeit betr\u00e4gt etwa 45 Minuten, wobei: Je l\u00e4nger die Polenta gekocht wird, umso verdaulicher ist sie.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>La nascita e l\u2019evoluzione della polenta sono strettamente legate all\u2019evoluzione della cucina nella storia dell\u2019uomo. <\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"template":"","class_list":["post-30880","detto-dai-nonni","type-detto-dai-nonni","status-publish","hentry","detto-dai-nonni-category-mit-den-grosseltern-in-der-kuech"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nonnonanni.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/detto-dai-nonni\/30880","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nonnonanni.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/detto-dai-nonni"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nonnonanni.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/detto-dai-nonni"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nonnonanni.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30880"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}