{"id":33416,"date":"2017-04-10T16:46:15","date_gmt":"2017-04-10T14:46:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nonnonanni.it\/de\/cera-volta-la-pasqua\/"},"modified":"2017-06-12T12:10:53","modified_gmt":"2017-06-12T10:10:53","slug":"es-war-einmal-ostern","status":"publish","type":"detto-dai-nonni","link":"https:\/\/www.nonnonanni.it\/de\/tipp-der-gro\u00dfeltern\/es-war-einmal-ostern\/","title":{"rendered":"Es war einmal Ostern"},"content":{"rendered":"<p>Traditionell ist dieser Anlass auch mit Spa\u00dfmomenten verbunden. Die Geschichten unserer Gro\u00dfeltern, wie sie das Osterfest in ihrer Kindheit verbrachten, erz\u00e4hlen von vielen <strong>lustigen volkst\u00fcmlichen Br\u00e4uchen<\/strong>.<\/p>\n<p>Obwohl die Br\u00e4uche regionale Unterschiede aufwiesen, fanden sich in den lokalen Traditionen doch immer einige Gemeinsamkeiten damit wieder. Zur Zeit unserer Gro\u00dfeltern war Ostern neben Weihnachten das Ereignis des Jahres schlechthin, das man <strong>gemeinsam mit der ganzen Familie<\/strong> feierte. <strong>An den religi\u00f6sen Feierlichkeiten nahm die Familie geschlossen teil: <\/strong>Hohen Stellenwert kamen dem Besuch der 7 Kirchen am Abend des Gr\u00fcndonnerstags und der sich anschlie\u00dfenden Prozession zu. Gro\u00dfe Begeisterung und Gesch\u00e4ftigkeit wurde auch der Organisation des traditionellen Mittagessen am Ostersonntag gewidmet. In der Woche vor Ostern wurden emsig <strong>Spiele und Kuchen <\/strong>f\u00fcr die kommenden Tage vorbereitet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Das Suchen der Ostereier zur Zeit unserer Gro\u00dfeltern<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schenken wir unseren Kindern heute gekaufte Schokoladeneier, so gab es zur Zeit unserer Gro\u00dfeltern <strong>noch selbst gemachte und bei weitem nicht so s\u00fc\u00dfe Ostereier<\/strong>. In <strong>Venetien<\/strong> und <strong>Friaul-Julisch-Venetien<\/strong> zum Beispiel sind Ostereier nichts anders als hartgekochte H\u00fchnereier mit bemalter Schale. Zur Verzierung wurde die Schale mit Gr\u00e4sern und Feldblumen bedeckt und dann in ein buntes St\u00fcck Stoff eingewickelt. Beim Kochen hinterlassen diese nat\u00fcrlichen Farbmittel ihren Abdruck auf den Eiern, die dann f\u00fcr lustige Spiele am Ostermontag verwendet wurden. Aus der Provinz <strong>Udine<\/strong> stammt das als \u201c<strong>truc<\/strong>\u201d bekannte Spiel. Hierbei musste jedes Kind sein Ei in einer Art Sandrutsche bis zu einer Mulde (\u201ctruc\u201d) rollen lassen, ohne die anderen Eier zu ber\u00fchren. Falls dies jedoch passierte, mussten dem Besitzer dieses Eis einige Groschen bezahlt werden. In leicht abgewandelter Form findet dieses Spiel noch heute am Sonntag und Montag w\u00e4hrend der Osterferien im Platz von <strong>Cividale<\/strong> (Udine) statt.<\/p>\n<p>In der <strong>Brianza<\/strong> wurde dagegen die als <strong>tradizione della Gallina Matta<\/strong> bezeichnete lustige Eierjagd veranstaltet. Worin bestand diese Tradition? Den Kindern wurde damals erz\u00e4hlt, dass ein verr\u00fccktes Huhn (Gallina Matta) in der Nacht vor Ostern an den merkw\u00fcrdigsten Stellen ihrer H\u00e4user seine Schokoladeneier legte, zum einen kleine, zum anderen gro\u00dfe, mit einer Schicht Zucker bedeckt oder in buntes Papier eingeschlagen. Am Morgen des Ostersonntags riefen die Erwachsenen dann alle Kinder zur Jagd zusammen, die sich auf alle R\u00e4umlichkeiten und, sofern das Wetter mitspielte, auch auf den Garten erstreckte. Die Gro\u00dfeltern erinnern sich mit Freude an das gro\u00dfe Durcheinander, das daraufhin im ganzen Haus herrschte und das mit der Z\u00e4hlung der gefundenen Eier sowie mit der Verteilung an alle anwesenden Kinder endete. Zuweilen waren die Eier so gut versteckt worden, dass sie erst etliche Zeit sp\u00e4ter wieder auftauchten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Das traditionelle Osteressen<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, wollte es der Brauch zur Zeit unserer Gro\u00dfeltern, Ostern im Kreis der ganzen Familie um eine reich eingedeckte Tafel zu verbringen. Mit der Vorbereitung der <strong>\u00a0Sonntagsgerichte<\/strong> wurde oft schon etliche Tage vor Ostern begonnen. So war es zum Beispiel in Ligurien Tradition, den herzhaften Kuchen <strong>Torta Pasqualina<\/strong> als Verfeinerung vieler Osteressen zuzubereiten. Dieser mit Mangold, Erbsen, Artischocken, Eiern und K\u00e4se gef\u00fcllte Kuchen war besonders wegen des hausgemachten Bl\u00e4tterteigs, der vor dem Backen ruhen und gehen musste, \u00e4u\u00dferst aufw\u00e4ndig in der Zubereitung. Der Karfreitag wurde in den meisten italienischen Haushalten der Zubereitung von Kuchen gewidmet. In den s\u00fcditalienischen Regionen wurden <strong>Pl\u00e4tzchen und Taralli<\/strong> zubereitet, um sie dann gemeinsam am Ostersonntag oder beim traditionellen Picknick am Ostermontag zu verzehren. Aus der Basilikata stammen zwei wirklich kuriose Kuchen: \u201c<strong>scarcedda<\/strong>\u201d und \u201c<strong>pup<\/strong>\u201d. Beide mit einem Teig aus Mehl, Zucker, Eiern, Milch und \u00d6l. Der erste Kuchen wurde als K\u00f6rbchen geformt, mit Senffr\u00fcchten gef\u00fcllt und mit Zuckerguss sowie Eiern garniert. Durch den bunten Hagelzucker, mit dem der Kuchen bestreut und dann den M\u00e4dchen geschenkt wurde, erinnerte der zweite an eine farbenfrohe Puppe. <strong>Hartgekochte Eier waren unverzichtbarer Bestandteile s\u00fc\u00dfer und salziger Gerichte <\/strong>aus der guten alten Zeit. In einigen St\u00e4dten wird das Osteressen traditionell mit einer Vorspeise auf der Basis von Eiern eingeleitet. In der Provinz <strong>Cremona<\/strong> pflegte man zum Beispiel, Schiffchen mit einer Wurstscheibe und einem gekochten Eist\u00fcck herzustellen und diese dann mit einem gesegneten Olivenblatt zu garnieren. Es war jedoch sehr wichtig, zuerst das Ei zur Beendung der Fastenzeit und dann die Wurst zu essen. Die Olivenbl\u00e4tter wurden dann nach der Mahlzeit im Feuer verbrannt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>La Pasqua dei giorni nostri non \u00e8 solamente una ricorrenza religiosa, ma anche una festa all\u2019insegna dell\u2019allegria e della convivialit\u00e0, da trascorrere in compagnia della famiglia e degli amici pi\u00f9 cari.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"template":"","class_list":["post-33416","detto-dai-nonni","type-detto-dai-nonni","status-publish","hentry","detto-dai-nonni-category-es-war-einmal"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nonnonanni.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/detto-dai-nonni\/33416","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nonnonanni.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/detto-dai-nonni"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nonnonanni.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/detto-dai-nonni"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nonnonanni.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=33416"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}