{"id":33437,"date":"2017-04-11T12:32:48","date_gmt":"2017-04-11T10:32:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nonnonanni.it\/de\/?p=33437"},"modified":"2017-06-12T12:07:00","modified_gmt":"2017-06-12T10:07:00","slug":"april-ist-ackerbohnenzeit","status":"publish","type":"detto-dai-nonni","link":"https:\/\/www.nonnonanni.it\/de\/tipp-der-gro\u00dfeltern\/april-ist-ackerbohnenzeit\/","title":{"rendered":"April ist ackerbohnenzeit"},"content":{"rendered":"<p>Die durch ihren hohen Gehalt an <strong>positiven<\/strong> <strong>Eigenschaften<\/strong> gekennzeichneten Ackerbohnen gibt es in einer Vielzahl von Variet\u00e4ten. Neben der meist verbreiteten Form <em>aguadulce<\/em> werden in Italien aber auch zahlreiche andere Sorten angebaut, von denen einige wie die <strong>fava larga di Leonforte<\/strong> (aus dem Gebiet von Enna) und die <strong>fava di Carpino<\/strong> (Foggia) als Slow Food Spitzenprodukte gelten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Geschichte der Ackerbohnen<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie in etlichen Zeugnissen bekundet, sind die heute in ganz Europa verbreiteten <strong>Ackerbohnen seit langer Zeit bekannt<\/strong>. Erw\u00e4hnt werden sie erstmals in <strong>Kleinasien<\/strong> und in allen Anrainergebieten des Mittelmeers, wobei einige Funde sogar auf ihre Nutzung als Nahrungsmittel im <strong>alten \u00c4gypten<\/strong> hinweisen. Der Einzug nach Europa fand etwa zur Bronzezeit statt, wie es sich durch den Ackerbohnenverzehr der damals lebenden Menschen nachweisen l\u00e4sst, um sich dann allm\u00e4hlich zu einer der wichtigsten Anbaukulturen zu entwickeln.<\/p>\n<p>Bei den <strong>R\u00f6mern<\/strong> geh\u00f6rten Ackerbohnen zum Speisezettel s\u00e4mtlicher Bev\u00f6lkerungsschichten, w\u00e4hrend sie im <strong>Mittelalter nahezu ausschlie\u00dflich der armen Bev\u00f6lkerung<\/strong> als preiswertes, nahrhaftes und vielseitig verwendbares Nahrungsmittel dienten. Wahrscheinlich ist dies auch der Grund daf\u00fcr, dass im Mittelalter verschiedene volkst\u00fcmliche Br\u00e4uche an die Ackerbohnen ankn\u00fcpfen. Einer der bekanntesten davon war sicherlich, in der Nacht vor dem Dreik\u00f6nigsfest einen Kuchen mit einer versteckten Bohne zuzubereiten. Wer dann am Dreik\u00f6nigstag die Bohne in seinem St\u00fcck fand, wurde zur K\u00f6nigin bzw. zum K\u00f6nig des Festes gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Verwendung in der italienischen K\u00fcche<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Viel Zeit ist seit dem Mittelalter verstrichen, aber Ackerbohnen sind nach wie vor <strong>ein wichtiger Bestandteil der italienischen K\u00fcche<\/strong>. Die im Fr\u00fchling geernteten frischen Bohnen werden, nur mit <strong>nativem Oliven\u00f6l extra<\/strong> angerichtet, <strong>traditionell roh verzehrt<\/strong> oder als Beilage von <strong>Wurst<\/strong> und <strong>K\u00e4se<\/strong> gekostet. In <strong>Mittel- und S\u00fcditalien<\/strong> sind Ackerbohnen die Grundlage vieler leckerer und hausgemachter Gerichte mit <strong>Schweinefleisch<\/strong>, <strong>Bauchspeck<\/strong>, <strong>Speck<\/strong> und <strong>K\u00fcchenkr\u00e4utern<\/strong>.<\/p>\n<p>Ihre Verwendung in cremigen Zubereitungen ist nicht neu. Es handelt sich dabei um \u00dcberarbeitungen des alten <strong><em>puls fabata<\/em><\/strong> eines aus Weichweizen mit Ackerbohnen hergestellten Breis, der besonders von der r\u00f6mischen Plebis oft und gern gegessen wurde. Zu den bekanntesten, davon abgeleiteten Rezepten, die noch immer Inbegriff italienischer Essgewohnheiten sind, z\u00e4hlen die aus Ackerbohnen, Mangold und nativem Oliven\u00f6l extra zubereitete Creme <strong>macco siciliano<\/strong>, die sogar unter den traditionellen italienischen Lebensmittelprodukten (PAT) gef\u00fchrt wird, und das P\u00fcree <strong><em>\u2018ncapriata<\/em> pugliese<\/strong>, in dem Ackerbohnen mit dem bitterlichen Geschmack der Zichorien perfekt verschmelzen.<\/p>\n<p>In der modernen K\u00fcche werden Ackerbohnen oft mit Gem\u00fcse und anderen Zutaten zu <strong>Cremesuppen und delikaten Suppen<\/strong> kombiniert, die selbst anspruchsvollste Gaumen verw\u00f6hnen. Wer Suppen ausschlie\u00dflich als Gericht f\u00fcr k\u00e4ltere Jahreszeiten ansieht, der liegt falsch. Im Fr\u00fchling, wenn die Sonne hinter dem Horizont verschwindet und die Temperatur abk\u00fchlt, sind Suppen eine ideale Abendmahlzeit. \u00dcbrigens brauchen Suppen nicht unbedingt hei\u00df gegessen zu werden. Zu Mittag stellen die bei Zimmertemperatur servierten Suppen eine willkommene Alternative zum \u00fcblichen Salat dar, wobei sie durch Zugabe von Frischk\u00e4se mit einer cremigen Geschmacksnote zus\u00e4tzlich verfeinert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tra le tante bont\u00e0 che la primavera porta con s\u00e9 ci sono le fave, da mangiare crude o da utilizzare per preparare tante gustose ricette. <\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"template":"","class_list":["post-33437","detto-dai-nonni","type-detto-dai-nonni","status-publish","hentry","detto-dai-nonni-category-mit-den-grosseltern-in-der-kuech"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nonnonanni.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/detto-dai-nonni\/33437","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nonnonanni.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/detto-dai-nonni"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nonnonanni.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/detto-dai-nonni"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nonnonanni.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=33437"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}